VK1-IRT-basierter Kurz-Test zur Messung von Verarbeitungskapazität

Mit dem VK1 kann eine globale Einschätzung der grundlegenden kognitiven Leistungsfähigkeit (beispielsweise) im Rahmen einer Station eines Assessment Centers vorgenommen werden. Der VK1 wurde nach der Item-Response Theorie (IRT) entwickelt und erfüllt damit strenge psychometrische Anforderungen.

  • Zielgruppe

    Bewerber*innen, deren kognitive Leistungen im Zuge eines Assessment Centers überprüft werden sollen

  • Dauer

    1 Stunde

  • Objektivität

    Standardisierte Testinstruktionen (Durchführungsobjektivität)
    Computergestützte und automatisierte Auswertung (Auswertungsobjektivität)
    Empfehlung für jeden Bewerber nach zuvor festgelegten Normwerten (Interpretationsobjektivität)

  • Reliabilität

    Die internen Konsistenzen (Cronbachs Alpha) der gemessenen Fähigkeitsdimensionen liegen bei α = .79 (21 Items, numerische Verarbeitungskapazität), α = .72 (19 Items, figurale Verarbeitungskapazität) und α = .68 (10 Items, verbale Verarbeitungskapazität).

  • Validität

    Für jeden der drei Testbereiche konnte eine eindimensionale Struktur mit Hilfe konfirmatorischer Faktorenanalysen bestätigt werden. Die verwendeten Aufgaben wurden Item Response Theorie Analysen unterzogen. Für die Rasch-Homogenität der Items liegt Evidenz vor. Die Korrelationen auf latenter Ebene zur Skala Verarbeitungskapazität des dgp-Vorauswahlinstrument E3 sind mit Korrelationen von r = .68 (FM), r =.93 (ZR) und r = .81 (TA) durchgehend hoch bis sehr hoch (konvergente Validität).

  • Normen

    Normen liegen im Umfang von N = 899 (FM), N = 887 (ZR) und N = 395 (TA) Jugendlichen und Erwachsenen im Alter von 16 bis 62 Jahren vor. Die letzte Aktualisierung der Normierung erfolgte im Jahr 2020.