Mit neuen Impulsen zu einer noch besseren Personalarbeit

Die Deutsche Gesellschaft für Personalwesen e.V. (dgp) bietet ein breites Repertoire an Seminar- und Beratungsangeboten im Kontext von Personalarbeit, um unterschiedlichste Ausgangslagen von Organisationen zu berücksichtigen und lösungsorientiert zu bedienen. Alle Angebote sind zeitlich flexibel und werden individuell auf die jeweiligen Bedürfnisse der Kund*innen zugeschnitten. Erstklassig qualifizierte Trainer*innen vermitteln wissenschaftlich fundierte und hoch praxisbezogene Inhalte.

Unsere Seminarthemen können auch (fast) alle online durchgeführt werden.

Die hier aufgeführten Themen sind als Vorschläge zu verstehen und werden gezielt auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt – stöbern Sie daher gern durch die Liste, um sich einen Überblick über die Möglichkeiten zu verschaffen, oder geben Sie in das Suchfeld genau die für Sie relevanten Schlagwörter ein.

Gern beantworten wir alle Ihre Fragen – sei es per Telefon, Mail oder bei einem Treffen.

Bitte sprechen Sie uns an!

Alle Kontaktmöglichkeiten finden Sie unter: https://dgp.de/kontakt.html

Wertschätzung – eine grundlegende Führungshaltung

  • Wertschätzung - was ist das?
  • Reflexion der eigenen Wertschätzungserfahrungen und Diskussion von Beispielen
  • Warum sind Wertschätzung und Anerkennung so bedeutsam?
  • Hirnphysiologische Hintergründe - was sich in unserem Kopf tut
  • Auswirkungen von Geringschätzung und Angst auf - das Miteinander - Gesundheit und Befindlichkeiten - Leistungsvermögen - Lernen und Motivation
  • Verhaltensänderung - wie einfach, wie schwierig ist das?
  • Formen und Möglichkeiten von Wertschätzung im Arbeitsalltag und deren Wirkung
  • Kulturwandel - wer fängt damit an?
    Diversity-Kompetenz
    Ethische Kompetenz
    Führungskompetenz
    Selbstentwicklungskompetenz
    Soziale Kompetenz
    Führungskräfte, Führungsnachwuchskräfte
    mind. 6 – max. 16 Personen
    1 Tag

    Zu den wichtigsten Grundbedürfnissen des Menschen wie z. B. nach Sicherheit und sozialen Kontakten zählt das Bedürfnis nach Wertschätzung und Anerkennung. Leider wird gerade dieses Grundbedürfnis im Arbeitsleben oft vernachlässigt, die Folgen können ein Nachlassen von Motivation und Leistung sowie unterschwellige Konflikte sein. Wertschätzung ist keine Frage des Führungshandwerks, sondern drückt eine innere Haltung aus, die auf einem Menschenbild basiert, welches in vielen Führungsleitlinien als führungsethischer Hintergrund formuliert wird.

    „Nicht kritisiert ist schon Lob genug“ ist eine weit verbreitete Einstellung von Führungskräften. „Sieht mein Chef denn überhaupt, was ich hier leiste?“ ist eine typische Äußerung von Mitarbeiter*innen.

    In diesem Seminar werden die psychologischen und neurobiologischen Hintergründe für die Bedeutung einer wertschätzenden Haltung im Umgang mit Menschen vorgestellt, vielfältige Möglichkeiten der Wertschätzung aufgezeigt und deren Umsetzung im Arbeitsalltag diskutiert.

    Führen mit Herz und Verstand: Emotional intelligent führen

    • Wie und wo Gefühle entstehen – gehirnphysiologische Grundlagen
    • Die Intelligenz der Gefühle – warum auch negative Gefühle wie Angst und Aggressionen überlebenswichtig sind
    • Keine Gefühle ohne Gedanken – keine Vernunft ohne Gefühle
    • Körpersprache – Wege zum besseren Verständnis anderer
    • Die Steuerung von Gefühlen
    • Ursachen für gedankliche Blockaden
    • Emotional intelligentes Führen
      Diversity-Kompetenz
      Führungskompetenz
      Selbstentwicklungskompetenz
      Soziale Kompetenz
      Führungskräfte
      mind. 6 – max. 12 Personen
      2 Tage

      Gefühle bestimmen unsere Wahrnehmung, unser Denken und unser Handeln. Erkenntnisse aus der Gehirnforschung und Sozialpsychologie belegen, dass nicht die rationale Kompetenz allein über unseren Erfolg im Umgang mit unseren Mitmenschen entscheidet, sondern die Fähigkeit, die eigenen Gefühle sowie die Gefühle anderer richtig einzuschätzen und angemessen auf diese einzugehen. Auch die Qualität und Sicherheit in der Entscheidungsfindung wird maßgeblich emotional mitbestimmt.

      Dieses Seminar bietet Anregungen, diese Fähigkeit zuzulassen, auszubauen und im Führungsalltag situationsangemessen einzusetzen.

      Feedback geben und empfangen

      • Selbstbild und Fremdbild
      • Kriterien für effektives Feedback
      • Feedbackregeln für Feedback-Geber und Feedback-Nehmer
      • Ablauf und Inhalt von Feedback-Gesprächen
      • Der besondere führungspsychologische und personalentwicklerische Nutzen von Feedback
      • Training von Feedback-Gesprächen
        Diversity-Kompetenz
        Ethische Kompetenz
        Führungskompetenz
        Selbstentwicklungskompetenz
        Soziale Kompetenz
        Führungskräfte
        mind. 6 – max. 16 Personen
        1 Tag

        Differenzierte Rückmeldung ist eine wesentliche Bedingung für Lernen und für die Weiterentwicklung der eigenen sozialen Kompetenz. Positive Rückmeldung vertieft Verhalten, kritische soll es künftig unterbinden. In unserer Kultur werden jedoch sowohl Anerkennung als auch Kritik zu selten, zu spät und zu unpersönlich formuliert und verlieren so ihre verhaltensbeeinflussende Wirkung. Nicht nur äußern, auch empfangen von Feedback löst emotionale Abwehrreaktionen aus.

        Schwerpunkt dieses Seminars ist es, die eigene Wahrnehmungsfähigkeit zu schärfen und sich mit Regeln und Bedingungen konstruktiven Feedbacks vertraut zu machen.

        Als Führungskraft Entscheidungen treffen und durchsetzen

        • Prozess der Entscheidungsfindung:
        • Ablauf eines Entscheidungsprozesses
        • Intuition vs. Systematik
        • Ambiguitätstoleranz – der Umgang mit Widersprüchen und Unklarheiten
        • Psychologische Faktoren im Entscheidungsprozess
        • Typische Entscheidungsfehler (vorschnelles Denken, Vorurteile, Heuristics…)
        • Entscheidungen als Führungsaufgabe
        • Entscheidungen durchsetzen:
        • Probleme präzise darstellen
        • Entscheidungen nachvollziehbar kommunizieren
        • Mit Zielkonflikten und Rückschlägen umgehen
        • Unterstützer*innen finden, Mitarbeiter*innen motivieren
        • Falsche Entscheidungen reflektieren und daraus lernen
          Führungskompetenz
          Selbstentwicklungskompetenz
          Soziale Kompetenz
          Führungskräfte
          mind. 6 – max. 16 Personen
          2 Tage

          Klare und nachvollziehbare Entscheidungen gelten als zentraler Bestandteil erfolgreichen Führungshandelns. Doch insbesondere neuen und jungen Führungskräften fällt es oft schwer, Entscheidungen zu treffen. Warum das so ist und wie solche Entscheidungsblockaden überwunden werden können, ist Gegenstand dieses Seminars. Wie laufen Entscheidungsprozesse ab, welche Entscheidungsmethoden gibt es, und wie können typische Entscheidungsfehler vermieden werden? Und was sind die Voraussetzungen und Kriterien für eine erfolgreiche Durchsetzung getroffener Entscheidungen?

          In diesem Seminar gehen Sie solchen Fragen nach, erkennen die wesentlichen Einflussfaktoren auf Entscheidungen und optimieren Ihre persönliche Entscheidungskompetenz. Sie lernen, die richtige Balance zwischen rationalen und gefühlsmäßigen Entscheidungen zu finden und erfahren, wie Entscheidungen erfolgreich umund durchgesetzt werden können.

          Führung 4.0

          • Arbeit 1.0, 2.0, 3.0, 4.0: Was heißt das für die Führungsrolle?
          • Steuerung von Komplexität
          • „Neue“ Formen von Kommunikation
          • Virtuelle Teams
          • Individualisierung im Führungshandeln
          • Führungsqualität und Haltung
            Ethische Kompetenz
            Führungskompetenz
            Selbstentwicklungskompetenz
            Strategische Kompetenz
            Führungskräfte
            mind. 6 – max. 16 Personen
            1 Tag

            Arbeitviernull beschreibt die durch (digitale) Vernetzung und grundsätzliche Flexibilisierung der Arbeitsweisen veränderte Arbeitswelt, einen Kulturwandel. Diesen zu gestalten ist Führungsaufgabe und fordert von Führungskräften auch, sich mit einer neuen Führungskultur zu befassen bzw. diese herbeizuführen. Traditionelle Rollen und Muster in der Arbeitswelt müssen hinterfragt werden, individuell motivierendes und sinnstiftendes Führungsverhalten wird angesichts der demografischen Situation und des Wertewandels noch mehr zum Erfolgsfaktor.

            Ziel dieser Veranstaltung ist es, Führungskräfte zu sensibilisieren für eine Arbeitswelt, die neu gedacht werden muss sowie sie zur Selbstreflexion und Weiterentwicklung ihres Verhaltensrepertoires anzuregen

            Die Führungskraft als Personalentwickler*in

            • Bedeutung der Personalentwicklung für eine Organisation
            • Personalentwicklung als Führungsaufgabe
            • Zentrale Personalentwicklungsinstrumente und deren Gestaltung im Führungsalltag
            • Standards der Personalentwicklung
            • Kooperation mit dem Personalentwicklungs-Service
            • Evaluation von Personalentwicklungsmaßnahmen durch die Führungskraft
              Ethische Kompetenz
              Fachkompetenz
              Führungskompetenz
              Innovationskompetenz
              Selbstentwicklungskompetenz
              Strategische Kompetenz
              Führungskräfte
              mind. 6 – max. 16 Personen
              2 Tage

              Strategische Personalentwicklung ist ein System von inhaltlich, methodisch und zeitlich schlüssig aufeinander bezogener Maßnahmen. Ziel dieser Maßnahmen ist das Erkennen von Mitarbeiter* innenpotenzialen und deren Förderung und Nutzung zur Erreichung der Organisationsziele. Personalentwicklung als geplante zukunftsorientierte Förderung der Mitarbeiter*innen ist nicht delegierbar, sondern ein elementarer Bestandteil der Führungsverantwortung.

              In dieser Veranstaltung reflektieren Führungskräfte ihre Rolle als Personalentwickler*innen und lernen, ihr Verhalten entsprechend auszurichten.

              Erfolgreich führen in der Sandwichposition

              • Spannungsfeld zwischen „Führen“ und „Geführt werden“
              • Führungsrollen und Führungsdilemmata
              • Reflexion der eigenen Position und Werte
              • Souveräne Kommunikation auf jeder Hierarchieebene
              • Spielregeln entwickeln mit dem eigenen Vorgesetzten und dem Team
              • Konstruktiver Umgang mit kritischen Situationen
              • Implizite und explizite Erwartungen klären und in Drucksituationen handlungsfähig bleiben
              • Fallbesprechung
                Ethische Kompetenz
                Führungskompetenz
                Selbstentwicklungskompetenz
                Soziale Kompetenz
                Interessierte Führungskräfte in der sog. Sandwichposition
                mind. 6 – max. 15 Personen
                2 Tage

                Sandwichposition. Sie müssen Fachaufgaben, Managementaufgaben und Führungsaufgaben gleichzeitig wahrnehmen. Sie sollen den Erwartungen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und nächsthöheren Führungskräften gerecht werden – obwohl diese häufig sehr verschieden sind. Sie erhalten von Vorgesetzten Anweisungen, die sie umzusetzen haben. Sie müssen Unternehmensziele an die Mitarbeiter*innen kommunizieren und diese für deren Erreichung motivieren.

                Die verschiedenen Rollen und Erwartungen, mit denen Führungskräfte in der Sandwichposition konfrontiert sind, erfordern die Fähigkeit, Widersprüchlichkeit zu managen. Diese Kompetenz kann man erlernen. In diesem Seminar werden die Teilnehmenden daran arbeiten, eine gesunde Balance im Umgang mit eigenen und fremden Ansprüchen, verschiedenen Aufträgen aus den Hierarchieebenen und faktischen Grenzen herzustellen. Es geht darum, die eigene Souveränität im Spannungsfeld widersprüchlicher Erwartungen und Werte zu stärken.

                Laterale Führung: Erfolgreich führen ohne Vorgesetztenfunktion

                • Führen innerhalb flacher Hierarchien
                • Klären der persönlichen Einstellung und Rolle
                • Voraussetzungen und Bedingungen lateraler Führung
                • Führen ohne Chef*in zu sein - die Erfolgsfaktoren: - Machtstrukturen erkennen - Akzeptanz schaffen - Kooperationsbereitschaft entwickeln - Fehlende Weisungsbefugnis akzeptieren - Ziele vereinbaren - Kommunikation als Schlüssel zum Erfolg
                • Know-how zu Team- und Projektarbeit
                • Bei unterschiedlichen Interessen und Zielen ergebnisorientiert verhandeln
                • Souveräner Umgang mit Widerständen und Machtspielen
                • Schwierige Situationen erfolgreich meistern
                • Bearbeitung von Praxisfällen
                  Führungskompetenz
                  Selbstentwicklungskompetenz
                  Soziale Kompetenz
                  Projektleiter*innen, Mitarbeiter*innen mit Teamverantwortung und fachliche Führungskräfte, die ohne hierarchische Macht Führungsverantwortung übernehmen sollen oder übernommen haben
                  mind. 6 – max. 16 Personen
                  2 – 3 Tage

                  Wo Hierarchien immer flacher werden und Projektteams zeitlich begrenzt in unterschiedlichen Zusammensetzungen zusammenkommen ist eine laterale Führung - das Führen ohne institutionelle Weisungsbefugnis - vielfach gelebte Realität. Manchmal regelt sich das Zusammenspiel von selbst; es können sich aber auch Probleme aus dieser besonderen Führungssituation ergeben, die gegenseitige Blockaden, Konflikte oder Passivität zur Folge haben. Die Führungskraft kann dem vorbeugen durch Offenheit, Überzeugungskraft und kooperative Führung.

                  In diesem Seminar klären Sie die Möglichkeiten Ihrer Rolle als fachliche Führungskraft ohne disziplinarische Weisungsbefugnis. Sie erfahren, wie Sie auch ohne formale Macht andere zur Kooperation und effektiven Zusammenarbeit führen.

                  Neu auf dem Chefsessel: Von der Kollegin, vom Kollegen zur Führungskraft

                  • Den Erwartungen des Umfeldes offen und konstruktiv begegnen
                  • Eigene Erwartungen an Mitarbeiter*innen reflektieren
                  • Klärung der eigenen Rolle - positionstypische Rollenkonflikte
                  • Fachliche, methodische, soziale und persönliche Kompetenzen einer erfolgreichen Führungskraft
                  • Führungsgrundsätze
                  • Situatives Führen
                  • Führungs- und Motivationsmittel
                  • Typische Anfängerfehler
                  • Umgang mit Konkurrenten, älteren Kolleginnen und Kollegen
                  • Konfliktmindernde Verhaltensweisen
                  • Praxisbeispiele - Umsetzen der Führungsrolle im Berufsalltag
                    Diversity-Kompetenz
                    Ethische Kompetenz
                    Führungskompetenz
                    Selbstentwicklungskompetenz
                    Soziale Kompetenz
                    Mitarbeiter*innen aus verschiedenen Hierarchieebenen, die kurz vor dem Aufstieg stehen bzw. diesen vor kurzem vollzogen haben
                    mind. 6 – max. 16 Personen
                    2 Tage

                    Wer auf der Karriereleiter einen Schritt nach oben macht und den Rollenwechsel zur/zum Vorgesetzten vollzieht, sieht sich häufig mit vielfältigen Veränderungen konfrontiert. Von heute auf morgen Aufgaben an ehemalige Kolleg*innen zu delegieren, Leistungen zu beurteilen, unangenehme Entscheidungen zu treffen und sich immer wieder ein- und durchzusetzen, stellt eine besondere Herausforderung dar. Die Reaktionen ehemaliger Kollegen und Kolleginnen reichen oft von Neid über Anfeindungen bis hin zu Arbeitsverweigerungen. Für die neue Führungskraft gilt es, sich der Situation zu stellen, die neue Rolle anzunehmen und mit Mitarbeiter* innen erfolgreich zusammenzuarbeiten.

                    In dieser Veranstaltung werden Sie mit Ihrer neuen Rolle vertraut gemacht und Sie erfahren, was einen erfolgreichen Rollenwechsel von einem weniger erfolgreichen unterscheidet. Sie lernen unnötige, typische Fehler zu vermeiden, setzen sich mit Ihrer neuen Führungsrolle aktiv auseinander und entwickeln Lösungsmöglichkeiten für problematische Situationen.

                    Lebensphasenorientiertes Personalmanagement

                    • Lebensphasenorientiertes Personalmanagement: Definition und Ziele
                    • Das Konzept der Lebensphasen
                    • Die Rolle der personalwirtschaftlich Verantwortlichen
                    • Die Rolle der Führungskraft
                    • Werte, Einstellungen und Haltungen
                    • Beispiele für lebensphasenorientierte Maßnahmen
                    • Möglichkeiten der Umsetzung für Führungskräfte und personalwirtschaftlich bzw. personalentwicklerisch Verantwortliche
                      Diversity-Kompetenz
                      Führungskompetenz
                      Innovationskompetenz
                      Soziale Kompetenz
                      Strategische Kompetenz
                      Führungskräfte, Mitarbeiter*innen der Personalabteilungen, Interessenvertretungen
                      mind. 6 – max. 16 Personen
                      1 Tag

                      Lebensphasenorientiertes Personalmanagement bedeutet, die vorhandenen personalwirtschaftlichen Instrumente (z.B. Arbeitszeitgestaltung, Vergütung etc.) und Personalentwicklungsinstrumente möglichst passgenau auf die aktuelle Berufs- und/oder Lebensphase der Mitarbeiter*innen abzustimmen und zugleich die Führungskräfte bezüglich der veränderten Erwartungen der Mitarbeiter*innen zu sensibilisieren. Das lebensphasenorientierte Personalmanagement stellt den Versuch dar, den geänderten Ansprüchen einer nachrückenden Generation gerecht zu werden und zugleich einen Beitrag zur Aufrechterhaltung der Gesundheit, Beschäftigungsfähigkeit und Motivation aller Beschäftigten bis ins Alter zu leisten. Die Einteilung in Berufs- und Lebensphasen hilft dabei, die Komplexität der Erwartungen der Mitarbeiter*innen zu erfassen und den ggf. vorhandenen Veränderungsbedarf bezüglich der personalwirtschaftlichen und personalentwicklerischen Instrumente und der Einstellungen der Führungskräfte zu ermitteln und einzuleiten.

                      In diesem Seminar setzen sich die Teilnehmer*innen mit ihrer Rolle im lebensphasenorientierten Personalmanagement auseinander. Sie kennen das Konzept der Lebensphasen und erkennen den erforderlichen Handlungsbedarf.

                      Differenzielles Führen: Führungsinstrumente ziel- und mitarbeitergerecht einsetzen

                      • Überblick zu den wesentlichen Führungsmitteln
                      • Das Gerechtigkeitsdilemma
                      • Anpassung von Führungsmitteln an unterschiedliche Mitarbeitertypen
                      • Situative Anpassung von Führungsmitteln
                      • Individuelle Beeinflussung von Fähigkeit und Motivation als Bedingungen für Leistungsverhalten
                        Diversity-Kompetenz
                        Ethische Kompetenz
                        Führungskompetenz
                        Selbstentwicklungskompetenz
                        Soziale Kompetenz
                        Führungskräfte
                        mind. 6 – max. 12 Personen
                        1 – 2 Tage (nach Absprache)

                        „Gutes“ Führungsverhalten speist sich aus Glaubwürdigkeit und der Fähigkeit, das Führungshandeln „gerecht“ zu gestalten. Letzteres bedeutet insbesondere, Führungsmittel wie Anerkennung/ Kritik, Delegation/Kontrolle etc. in unterschiedlichen Situationen auf die Individualität und das Leistungsverhalten des Gegenübers auszurichten. Dies setzt ein Gespür für Personen und Situationen ebenso voraus wie ein breites Verhaltensrepertoire im Hinblick auf Führungsinstrumente.

                        Entsprechend geht es in diesem Seminar sowohl um Instrumente als auch um Möglichkeiten, diese sehr differenziert und individuell einzusetzen.

                        Vereinbarkeit von Beruf und Familie als Führungsaufgabe

                        • Balancing von Beruf und Familie
                        • Familienarbeit als gesellschaftliche Aufgabe
                        • Aktuelle familienpolitische Konzepte
                        • Gewährung verschiedener Arten von Familienphasen
                        • Möglichkeiten der Arbeitszeitgestaltung und der Arbeitsstrukturierung
                          Diversity-Kompetenz
                          Führungskompetenz
                          Strategische Kompetenz
                          Führungskräfte
                          mind. 6 – max. 16 Personen
                          1 Tag

                          Vereinbarkeit von Beruf und Familie gilt als eine der zentralen Herausforderungen der Beschäftigungs- und Sozialpolitik in Deutschland. Leider nutzen immer noch zu wenig Organisationen die Vorteile und Chancen einer familienfreundlichen Unternehmenskultur. Familienfreundlichkeit als ein wichtiger Faktor für die Wahl des Arbeitsplatzes und für die Zufriedenheit der Mitarbeiter*innen wird insbesondere im Zusammenhang mit der demografischen Entwicklung, des wachsenden Fachkräftemangels und der zunehmenden Arbeitsverdichtung in den nächsten Jahren verstärkt Bedeutung erlangen.

                          Im Rahmen dieser Veranstaltung setzen sich die Teilnehmenden mit der Lebensplanung von Frauen und Männern auseinander. Es werden Möglichkeiten der Gestaltung von Familienphasen sowie der Verbindung von Beruf und Familie erarbeitet.

                          Die Teilnehmenden informieren sich über Möglichkeiten, mit Hilfe von Arbeitszeitgestaltung und Arbeitsstrukturierung die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu unterstützen.