Mit neuen Impulsen zu einer noch besseren Personalarbeit

Die Deutsche Gesellschaft für Personalwesen e.V. (dgp) bietet ein breites Repertoire an Seminar- und Beratungsangeboten im Kontext von Personalarbeit, um unterschiedlichste Ausgangslagen von Organisationen zu berücksichtigen und lösungsorientiert zu bedienen. Alle Angebote sind zeitlich flexibel und werden individuell auf die jeweiligen Bedürfnisse der Kund*innen zugeschnitten. Erstklassig qualifizierte Trainer*innen vermitteln wissenschaftlich fundierte und hoch praxisbezogene Inhalte.

Unsere Seminarthemen können auch (fast) alle online durchgeführt werden.

Die hier aufgeführten Themen sind als Vorschläge zu verstehen und werden gezielt auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt – stöbern Sie daher gern durch die Liste, um sich einen Überblick über die Möglichkeiten zu verschaffen, oder geben Sie in das Suchfeld genau die für Sie relevanten Schlagwörter ein.

Gern beantworten wir alle Ihre Fragen – sei es per Telefon, Mail oder bei einem Treffen.

Bitte sprechen Sie uns an!

Alle Kontaktmöglichkeiten finden Sie unter: https://dgp.de/kontakt.html

Arbeitswelt 4.0

  • Arbeit 1.0, 2.0, 3.0, 4.0: Was meint das?
  • Vernetzte, flexible Arbeitswelt
  • Gesellschaftlicher und kultureller Wandel
  • Geänderte Anforderungen an Personal – geänderte Anforderungen an den Arbeitgeber
  • Erste Thesen zu einer neuen Arbeits- und Wirtschaftskultur
  • Führung 4.0
    Ethische Kompetenz
    Innovationskompetenz
    Strategische Kompetenz
    Führungskräfte, Personalentwickler*innen
    mind. 6 – max. 16 Personen
    1 Tag

    Globalisierung, digitaler Wandel und Wertewandel verändern die Arbeitswelt substanziell, vertraute Strukturen befinden sich quasi in Auflösung. Infolge der so genannten vierten industriellen Revolution gilt es, den technologischen Fortschritt so zu gestalten, dass die notwendige Flexibilisierung in der Arbeitswelt, wie sie sich bereits jetzt schon in geänderten Arbeitsformen, -zeiten und -orten zeigt bzw. einfordert, strategisch klug genutzt wird, ohne die Rechte der Mitarbeiter*innen auszuhöhlen. Arbeitviernull bedeutet nicht einfach eine technische Veränderung zu gestalten, sondern fordert insbesondere Team- und Führungsstrukturen zukunftsfähig auszurichten.

    In dieser Veranstaltung setzen sich die Teilnehmer*innen mit den neuen Herausforderungen der Arbeitswelt auseinander und diskutieren praktische Handlungsansätze für den Wandel

    Wertewandel – Gestaltungschancen für die Arbeitswelt

    • Werte und Wertewandel
    • Wertetypen und Wertewelten
    • Aktuelle Werte- und Kulturmuster in Deutschland
    • Individuelle Wertvorstellungen und Werte in Organisation und Führung
    • Bedeutung von Werten für Motivation und Strategie
    • Wertekonflikte im Arbeitsalltag
      Ethische Kompetenz
      Selbstentwicklungskompetenz
      Soziale Kompetenz
      Mitarbeiter*innen, Führungskräfte
      mind. 6 – max. 16 Personen
      1 Tag

      Die Digitalisierung, die Globalisierung und der demografische Wandel Deutschlands verändern unsere Gesellschaft und Arbeitswelt nachhaltig. Diese Entwicklung geht einerseits mit einem Wandel der Anforderungen an die Erwerbsarbeit einher, andererseits zeigen sich veränderte Bedürfnisse und Ansprüche der Menschen an Arbeit und Leben. Die stärkere Individualisierung und Pluralisierung von Werten und Lebensentwürfen bietet viele Chancen und Herausforderungen im Spannungsfeld zwischen Freiheit und Verbindlichkeit.

      In diesem Seminar lernen die Teilnehmenden den Wertewandel als Anpassungsleistung an veränderte Erfordernisse zu verstehen und sich als proaktiven Teil dieser Entwicklung zu begreifen. Das Seminar vermittelt ein Verständnis von Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen eigenen und anderen Werten. Außerdem beleuchtet das Seminar den Zusammenhang von Motivation und Strategie und verbessert den Umgang mit Konfliktpotenzialen.

      Grundlagen der Organisationsentwicklung

      • Was ist „Organisation“?
      • Bezug zwischen Organisations- und Personalentwicklung
      • „Lernende Organisation“
      • Stellenwert von Zielen
      • Organisationsstrukturen (Aufbau)
      • Ablaufstruktur und Aufgabenzuschnitt
      • Methoden der Organisationsentwicklung (Projekte, Befragungen ...)
      • Organisations- und Führungskultur
      • Integrierte Personal- und Organisationsentwicklung als Erfolgsfaktor
        Ethische Kompetenz
        Fachkompetenz
        Führungskompetenz
        Innovationskompetenz
        Strategische Kompetenz
        Führungskräfte
        mind. 6 – max. 16 Personen
        2 Tage

        Organisationsentwicklung ist mehr als die Planung und Organisation von Abläufen. Vielmehr geht es um eine zielorientierte Gestaltung von Wandel, um Formen von Veränderung, die von den Betroffenen initiiert und getragen werden. Organisation als dynamisches Ganzes aktiv weiterzuentwickeln heißt, sich angemessen aufzustellen für zukünftige Anforderungen.

        Vom strategischen Ziel zur operativen Planung von Handlungsschwerpunkten

        • Prinzipien der Zielformulierung und -vereinbarung
        • Qualitätskriterien für Ziele
        • Prozess der Zielableitung: Von der strategischen zur operativen Planung
        • Transparente Kriterien zur Auswahl von Handlungsschwerpunkten
        • Jahresplanung
        • Zielerreichungskontrolle
          Führungskompetenz
          Innovationskompetenz
          Strategische Kompetenz
          Führungskräfte
          mind. 6 – max. 16 Personen
          2 Tage

          Die strategischen Ziele der Gesamtorganisation müssen „heruntergebrochen“ werden auf einzelne Organisationseinheiten, so dass diese ihren Beitrag leisten können zur Erreichung der gesamtstrategischen Ziele. Hier gilt es, einen schlüssigen Ableitungsprozess von der abstrakten Vision zum konkreten Handlungsschwerpunkt sicherzustellen und über eine sinnvolle und motivierende Verknüpfung Erfolge herbeizuführen.

          Geschäftsprozessmanagement

          • Entwicklung und Aufgaben des GPM
          • Strategisches GPM - Der Management-Ansatz Balanced Scorecard - Gestaltung der Prozesslandschaft - Prozessorientierte Organisationsstruktur - Abstimmung von Prozess- und Systemgestaltung
          • Operatives GPM - Vorgehensmodelle des operativen GPM - Prozessmodellierung
          • Die gebräuchlichsten Modellierungssprachen: Ereignisgesteuerte Prozessketten (EPK) und Business Process Modeling Notation (BPMN)
          • Die integrative Modellierungssprache Ganzheitliches Geschäftsprozessmanagement (GGPM) nach Gehring
          • Gebräuchliche Software am Beispiel ARIS
          • Grundlagen des Prozesscontrolling
          • Einordnung in das Qualitätsmanagement
          • Zuordnung führungspsychologischer Instrumente
            Fachkompetenz
            Führungskompetenz
            Strategische Kompetenz
            Führungskräfte, Projektmanager*innen, Organisationsentwickler*innen
            max. 10 Personen
            2 Tage

            In Unternehmen und Behörden ist seit den 1990er-Jahren eine rasante Arbeitsverdichtung festzustellen. Unter den vielen Ursachen dafür lassen sich insbesondere zwei nennen: Die Beschleunigung technischer Innovationszyklen sowie die Globalisierung, die längst in allen Lebensbereichen angekommen ist. Unternehmen und Behörden müssen international über Landesgrenzen, Sprachen und Zeitzonen hinweg agieren, um ihre Ziele erreichen zu können.

            Um von dieser Entwicklung nicht überrollt zu werden, bedarf es systematischer Ansätze der Organisationsentwicklung und Führung, die Arbeitsprozesse betriebswirtschaftlich und psychologisch bewerten und gestalten. Derlei Ansätze werden heute unter dem Begriff „Geschäftsprozessmanagement“ (GPM) zusammengefasst.

            Dieses Seminar führt Führungskräfte und Organisationsentwickler* innen in die Thematik ein und vermittelt praktische Instrumente der Prozessmodellierung.

            Leitbildentwicklung

            • Definition und Stellenwert des Leitbildes
            • Unternehmenskultur als Basis von Identität
            • Bestandteile des Leitbildes
            • Qualitätsmerkmale von Leitbildern
            • Prozess der Leitbildentwicklung
            • Leitsätze als Grundlage des Leitbildes
            • Die Implementierung eines Leitbildes
              Ethische Kompetenz
              Führungskompetenz
              Strategische Kompetenz
              Führungskräfte, Personalvertretungen, Gleichstellungsbeauftragte, Mitarbeiter*innen aller Ebenen
              mind. 6 – max. 16 Personen
              1 Tag

              Gerade in Zeiten sich wandelnder Organisationen kommt der Entwicklung des Leitbildes als zentralem Instrument der Organisationsentwicklung und als wesentlichem Rahmen der Personalentwicklung eine überragende Bedeutung zu.

              Organisationsziele verdeutlichen, Orientierung vermitteln, Verantwortlichkeiten benennen sind nur einige der Funktionen, die ein in der Organisation akzeptiertes Leitbild erfüllt. Nicht zuletzt trägt ein solches Leitbild in erheblichem Umfang zur Identifikation mit der Organisation bei.

              In dieser Veranstaltung werden wesentliche Entwicklungsschritte und Inhalte eines Leitbildes thematisiert.

              Werteorientierte Verhaltenskodizes

              • Allgemeiner Rahmen: Unternehmenskultur und Werteorientierung
              • Begriffsklärung: Was ist ein „Verhaltenskodex“?
              • Ziele: Was kann mit einem Verhaltenskodex bewirkt werden?
              • Anlässe: Wie kommt man dazu, einen Verhaltenskodex entwickeln zu wollen?
              • Prozess: Wie entsteht ein Verhaltenskodex?
              • Umsetzung: Wie sichert man die Verbindlichkeit? s. a. unsere Beratungsangebote in Kapitel 12 auf Seite 241
                Diversity-Kompetenz
                Ethische Kompetenz
                Führungskompetenz
                Selbstentwicklungskompetenz
                Soziale Kompetenz
                Organisations- und Personalentwickler* innen und Führungskräfte
                mind. 6 – max. 16 Personen
                1 Tag

                In der Organisationsentwicklung beschreiben Verhaltenskodizes bzw. -grundsätze die Leitlinien gewünschten Verhaltens (s. a. Kommunikationskodex, Führungsgrundsätze o. ä.). So werden konkrete Ziele bzw. Regeln für das Verhalten formuliert, Maßstäbe für den Umgang miteinander gesetzt und eine gewünschte Unternehmenskultur auf Verhaltensebene widergespiegelt. Der Rahmen für ein anzustrebendes Verhalten soll zu einer „Wertegemeinschaft“, also einem sich Identifizieren mit einem gemeinsamen Wertekanon und damit einheitlichen Organisationskultur führen. Verhaltensleitlinien sollen verbindlich und konkret sein; sie bieten Führungskräften wie Mitarbeiter*innen Identifikationsmöglichkeiten und Handlungsorientierung und können das Organisationsimage nach innen und außen verbessern.

                Im Seminar soll eine kritische Auseinandersetzung damit stattfinden, ob und inwieweit die Verhaltensstandards in der eigenen Organisation transparent und konkret umsetzbar sind. Wesentlich hierfür ist auch die Auseinandersetzung mit gemeinsam handlungsleitenden Werten und welchen Einfluss diese auf Interaktionen im Arbeitsalltag haben. Praxisnah soll zudem beleuchtet werden, wie sich die verschiedenen beruflichen Kontaktsituationen regelgeleitet gestalten lassen und wie damit die Zusammenarbeit verbessert werden kann. Selbstreflexion anhand von Fallbeispielen kommt hierbei zum Tragen.

                Gestalten von Veränderungsprozessen

                • Was macht Veränderungsprozesse so schwierig?
                • Grundsätze und Gesetzmäßigkeiten von Veränderungsprozessen
                • Zielorientierter Umgang mit Hindernissen und Widerständen in Veränderungsprozessen
                • Wie kann die Bereitschaft für Veränderungen erhöht werden?
                • Auseinandersetzung mit dem persönlichen Verständnis der eigenen Führungsrolle und Managementaufgabe in Veränderungsprozessen
                • Methoden und Instrumente für die Gestaltung von Veränderungsprozessen
                  Führungskompetenz
                  Innovationskompetenz
                  Selbstentwicklungskompetenz
                  Strategische Kompetenz
                  Führungskräfte
                  mind. 6 – max. 16 Personen
                  1 – 2 Tage

                  Veränderungszyklen in Organisationen werden immer schneller: Fusionen von Organisationseinheiten, Konzentration auf Kernkompetenzen, Anpassung der Strukturen an veränderte Marktsituationen, neue Gesetzeslagen etc. sind Anlass und/oder Motor für Veränderungen.

                  Mitten in diesen Veränderungsprozessen stehen Führungskräfte vor der Aufgabe, die Mitarbeiter*innen für die Notwendigkeit von Veränderungen zu sensibilisieren, Entscheidungen professionell zu kommunizieren und Veränderungsprozesse in ihrem Verantwortungsbereich so zu gestalten, dass sich die Chancen vergrößern, diese zum Erfolg zu bringen.

                  Diese Themen werden vor dem Hintergrund der speziellen individuellen Aufgabenstellung bearbeitet. Die Bereitschaft, eigene Themen einzubringen und sich intensiv mit dem eigenen Führungsverständnis auseinanderzusetzen, ist dabei Voraussetzung.

                  Projektmanagement

                  • Projekte als spezielle Form der Zusammenarbeit
                  • Erfolgsfaktoren des Projektmanagements
                  • Zieldefinition
                  • Grobplanung und Projektfreigabe
                  • Projektstrukturplan und Meilensteine
                  • Projektsteuerung
                  • Das Projektteam
                  • Projektdokumentation
                  • Projektkontrolle
                  • „Agiles“ Projektmanagement
                    Führungskompetenz
                    Selbstentwicklungskompetenz
                    Soziale Kompetenz
                    Strategische Kompetenz
                    Mitarbeiter*innen, die derzeit oder in Zukunft Projektgruppen leiten
                    mind. 6 – max. 16 Personen
                    2 Tage

                    Effizientes Arbeiten in Projekten setzt die Kenntnis spezifischer Methoden, aber auch die Entwicklung zielführender Fertigkeiten voraus. Gute planerische Arbeit, genaue schritthaltende Kontrolle, sinnvoll steuerndes Eingreifen und nicht zuletzt die engagierte Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten sind wesentliche Bedingungen für das Gelingen von Projekten.

                    Von der Implementierung über die Steuerung bis hin zum Abschluss von Projekten vermittelt dieses Seminar praxisorientierte Instrumente zur erfolgreichen Gestaltung der Projektarbeit. Auch werden Möglichkeiten erarbeitet bei aller Planung Projekte flexibel, „agil“, zu steuern. Über den Erwerb theoretischer Kompetenzen hinaus bietet die Konzeption dieser Veranstaltung vielfach Gelegenheit zur praktischen Umsetzung und Erprobung.

                    Beschwerdemanagement

                    • Beschwerdemanagement als notwendiger Bestandteil einer kundenorientierten Dienstleistungsorganisation
                    • Ziele und Aufgaben eines Beschwerdemanagements
                    • Entwicklung eines Anforderungskatalogs für das eigene Beschwerdemanagement
                    • Das Anforderungs- bzw. Qualifikationsprofil eines Beschwerdemanagers, einer Beschwerdemanagerin
                    • Beschwerdeerfassung und -handhabung
                    • Informationsgewinnung aus eingegangenen Ideen und Beschwerden
                    • Umsetzung dieser Informationen in eine verbesserte Organisation
                    • Sieben Stufen einer erfolgreichen Beschwerdebehandlung
                    • Leitfäden für die schriftliche, telefonische und persönliche Reaktion auf Anregungen/Beschwerden
                    • Reklamationen, die keine sind: Umgang mit Nörgler*innen
                      Innovationskompetenz
                      Soziale Kompetenz
                      Führungskräfte
                      mind. 6 – max. 16 Personen
                      2-tägiges Einführungsseminar/ Coaching bei der Umsetzung

                      Kundenbeschwerden werden von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen wie auch Führungskräften bisweilen als lästig oder gar ärgerlich empfunden. Tatsächlich bieten sie oft wertvolle Hinweise für Korrekturen und Verbesserungen. Solche Anregungen aufzunehmen und konstruktiv umzusetzen, ist Ziel eines systematischen Beschwerdemanagements.

                      Die Teilnehmenden lernen in diesem Seminar bewährte Bausteine zur praktischen Umsetzung eines solchen Systems in ihrer Organisation kennen. Sie entwickeln einen Anforderungskatalog für das eigene Beschwerdemanagement und machen sich mit den Kommunikationstechniken einer professionellen Handhabung von Anregungen und Reklamationen vertraut.

                      Demografischer Wandel als Herausforderung für Personalentwicklung und -auswahl

                      • Daten und Fakten zur demografischen Entwicklung
                      • Demografischer Wandel: Neue Anforderungen an Personalentwickler*innen und Führungskräfte
                      • Demografische Analysen: Altersstrukturanalyse und andere Instrumente
                      • Veränderungen in den qualitativen Personalbedarfen: Strategisch wichtige Schlüsselkompetenzen
                      • Stellenwert von Potenzialanalysen
                      • Individuelle und strategische Personalentwicklungsplanung
                      • Optimierung/Ergänzung von Personalentwicklungsinstrumenten
                      • Wissenssicherung in der Organisation
                      • Stellenwert von Diversity Management
                      • „Demografiewerkzeuge“
                        Diversity-Kompetenz
                        Fachkompetenz
                        Strategische Kompetenz
                        Interessierte Mitarbeiter*innen
                        mind. 6 – max. 16 Personen
                        2 Tage

                        Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung gilt es, attraktiv zu sein für qualifizierte junge Beschäftigte und gleichzeitig eine älter werdende Belegschaft zu binden und deren Erfahrungswissen zu sichern und zu nutzen. Mit dem Ziel, die Innovationsfähigkeit der Organisation zu gewährleisten, muss die Personalentwicklung ihre Modelle und Instrumente kritisch prüfen.

                        In dieser Veranstaltung setzen sich die Teilnehmenden mit den neuen Herausforderungen auseinander und erhalten konkrete Umsetzungshinweise für die Gestaltung von Personalentwicklungsinstrumenten. Hierbei stehen integrative Ansätze im Vordergrund.

                        Demografische Situation: Handlungsfelder für Personalauswahl und -entwicklung

                        • Status quo zur demografischen Situation - Zahlen & Fakten
                        • Überblick zu akuten Handlungsfeldern im personalen Demografie-Management
                        • Paradigmenwechsel im Personalwesen: Bedingungen einer strategisch-anforderungsbezogenen Ausrichtung
                        • Potenzialorientierung und Individualisierung in der Personalentwicklungspraxis
                        • Ansätze zum Wissensmanagement
                        • Ausgewählte Diversity-Themen (z. B. Führung altersgemischter Teams, Generationenmanagement, Gesundheit am Arbeitsplatz, Lebensphasenorientiertes Personalmanagement…)
                          Diversity-Kompetenz
                          Fachkompetenz
                          Führungskompetenz
                          Strategische Kompetenz
                          Führungskräfte, Personalentwickler*innen
                          mind. 6 – max. 12 Personen
                          2 Tage

                          Der Wandel ist zur Akutsituation geworden. Viele erfahrene Mitträger* innen der Organisationsgeschichte und -kultur gehen in den Ruhestand, weniger lebensjüngere Einsteiger*innen rücken nach. Diese – durch den technologiebezogenen, gesellschaftlichen und arbeitsstrukturellen Kultur- und Arbeitsweltwandel geprägten – Mitarbeiter*innen rücken nach und wollen gewonnen, aufgebaut, motiviert und in die sich im Wandel befindenden Strukturen bestmöglich integriert werden. Daneben muss das Leistungsniveau der Organisation aufrechterhalten, vielfach noch gesteigert werden. Zudem ist der zunehmenden Diversität in der Belegschaft (Alters-/ Generationsgemisch, Flexibilisierung und Individualisierung) mit passenden personalen Führungs- und Organisationsstrukturansätzen auf Einzelfall-und Teamebene Rechnung zu tragen.

                          In der Veranstaltung werden die aktuellen Entwicklungszusammenhänge und Bedarfsstände in der Arbeitswelt aufgrund der demografischen Situation dargestellt. Ein Überblick über die engverzahnten Handlungsfelder und entsprechenden Akteure im Bereich der Personalauswahl und -entwicklung soll geschaffen und mit Bezug zum konkreten Arbeitsumfeld der Teilnehmer*innen kritisch reflektiert werden. Zudem werden – je nach Bedarf – ausgewählte Vorgehensweisen, Methoden und Instrumente im Demografie-Management bei konkreten Sachlagen an die Hand gegeben.