Mit neuen Impulsen zu einer noch besseren Personalarbeit

Die Deutsche Gesellschaft für Personalwesen e.V. (dgp) bietet ein breites Repertoire an Inhouse-Seminaren im Kontext von Personalarbeit, um unterschiedlichste Ausgangslagen von Organisationen zu berücksichtigen und lösungsorientiert zu bedienen. Alle Angebote sind zeitlich flexibel und werden individuell auf die jeweiligen Bedürfnisse der Kund*innen zugeschnitten. Erstklassig qualifizierte Trainer*innen vermitteln wissenschaftlich fundierte und hoch praxisbezogene Inhalte.

Unsere Seminarthemen können auch (fast) alle online durchgeführt werden.

Die hier aufgeführten Themen sind als Vorschläge zu verstehen und werden gezielt auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt – stöbern Sie daher gern durch die Liste, um sich einen Überblick über die Möglichkeiten zu verschaffen, oder geben Sie in das Suchfeld genau die für Sie relevanten Schlagwörter ein.

Gern beantworten wir alle Ihre Fragen – sei es per Telefon, Mail oder bei einem Treffen.

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Digitale Ethik

  • Auswirkungen der digitalen Transformation auf die Arbeitswelt
  • Möglichkeiten, Risiken und Dilemmata
  • Digitale Ethik als angewandte Ethik
  • Wertewandel im Kontext der Digitalisierung
  • Verantwortungsverlagerung
  • Ethische Normsetzungen/Leitsätze
  • Strategische und motivationale Bedeutung transparenter Werte
    Ethische Kompetenz
    Führungskompetenz
    Selbstentwicklungskompetenz
    Strategische Kompetenz
    Führungskräfte aus verschiedenen Hierarchieebenen, Personal- und Organisationsentwickler*innen
    mind. 6 – max. 16 Personen
    1 Tag

    Neue technische Möglichkeiten, Algorithmik und Künstliche Intelligenz verändern die Arbeitswelt grundlegend. Die digitale Transformation nimmt Einfluss auf alle Bereiche des individuellen und gesellschaftlichen Lebens. Wege der Informationsbeschaffung, -auswertung und -interpretation sowie der sozialen Interaktion haben sich bereits radikal verändert, Handlungsoptionen vervielfacht. Algorithmische Entscheidungssysteme, autonome Maschinen, automatisierte Gesichtserkennung, Diagnostik mittels künstlicher Intelligenz, aber auch Cyber-Mobbing sind nur einige Stichworte hierzu.

    Hierdurch stellen sich (neue) ethische Fragen, die eine Reflexion erfordern: Wollen wir alles, was künstliche Intelligenz ermöglicht? Welche Wertmaßstäbe wollen wir in einer digital geprägten Arbeitswelt setzen? Etc.

    In diesem Seminar geht es um die Schaffung eines Bewusstseins für die Notwendigkeit eines ethischen Diskurses im Kontext der Digitalisierung und der hiermit verbundenen Möglichkeiten und Risiken in der Arbeitswelt. Beispielhafte praktische Dilemmata im Feld Mensch-Maschine-Moral werden in Bezug auf ihre ethische Relevanz analysiert und Möglichkeiten ethischer Leitlinien diskutiert.

    Digitale Transformation geschlechtergerecht gestalten

    • Die digitale Transformation als Kulturwandel
    • Veränderungen in Personalauswahl, Personalentwicklung,
    • Führung und Organisationsentwicklung
    • Chancen und Risiken unter dem Blickwinkel von Geschlechtergerechtigkeit
    • Stereotypien und Algorithmen
    • Neue Arbeitsformen
    • Geschlechtergerechte Unternehmenskultur der Zukunft
      Diversity-Kompetenz
      Ethische Kompetenz
      Führungskompetenz
      Innovationskompetenz
      Selbstentwicklungskompetenz
      Strategische Kompetenz
      Führungskräfte, Mitarbeiter*innen aus verschiedenen Hierarchieebenen, Personal- und Organisationsentwickler*innen
      mind. 6 – max. 16 Personen
      1 Tag

      In konsequenter Umsetzung des Gender-Mainstreaming-Gedankens, der ja eine Verpflichtung formuliert, bei allen Entscheidungsprozessen die unterschiedlichen Auswirkungen auf Männer und Frauen zu beachten, soll hier die digitale Transformation betrachtet werden. Die digitale Transformation ist nicht allein technische Innovation und damit verbundene Eröffnung neuer Möglichkeiten in Informationsverteilung, -auswertung und -interpretation, sondern bringt einen elementaren Kulturwandel mit sich. Dieser Kulturwandel führt auch zu einer Veränderung beruflicher Rollen. Es besteht die berechtigte Vermutung, dass die Geschlechter die digitalen Möglichkeiten unterschiedlich nutzen, was im Extrem auch zu einer Verschärfung struktureller Benachteiligung führen kann.

      In diesem Seminar geht es darum, die Sensibilität für die mit der digitalen Transformation verbundenen Auswirkungen im Hinblick auf strukturelle aber auch persönliche unbewusste Geschlechterdiskriminierung zu schärfen und Möglichkeiten zu diskutieren, wie die neuen Möglichkeiten in der Arbeitswelt gendersensibel entwickelt und geschlechtergerecht gestaltet werden können.

      „Der Mensch ist ein Gewohnheitstier“: Wieviel Innovation schaffen wir?

      • Psychologische Bedeutung von Gewohnheiten und Abwehrmechanismen
      • Förderung einer Innovations- und Teilhabekultur
      • Bedeutung einer konstruktiven Fehlerkultur
      • Schaffung eines verbindlichen Rahmens zur Umsetzung von Innovationsvorhaben
      • Verantwortlichkeiten definieren
      • Umgang mit Widerständen und Ängsten in Innovationsvorhaben
      • Mitarbeiter*innen für Innovationen begeistern und Eigenverantwortung stärken
      • Kreativität als wichtiger Faktor in Veränderungsprozessen
        Führungskompetenz
        Innovationskompetenz
        Selbstentwicklungskompetenz
        Soziale Kompetenz
        Strategische Kompetenz
        Führungskräfte, Projektmanager*innen
        mind. 6 – max. 16 Personen
        1 Tag

        Heute ist es wichtiger denn je, in Organisationen ein gutes Innovationsklima zu schaffen.

        In vielen Bereichen stehen so viele Veränderungen wie selten zuvor an, sogenannte Megatrends treiben sich gegenseitig an und beschleunigen Veränderungen bzw. deren Notwendigkeit massiv. Gleichzeitig fällt es vielen Menschen schwer, sich auf Veränderungen einzulassen, psychologisch sinnvolle Abwehrmechanismen spielen hier eine gewichtige Rolle. Für ein Gelingen von Innovationsvorhaben ist es jedoch entscheidend, die Betroffen „mitzunehmen“, einen Perspektivwechsel zu gestalten und kreatives Potenzial zu nutzen. In Veränderungen einen Orientierungsrahmen zu geben, Verantwortlichkeiten festzulegen, Beteiligte sowie Betroffene von Anfang an im Blick zu haben sind wichtige Erfolgsfaktoren.

        In diesem Seminar geht es um die Schaffung eines Bewusstseins für die psychologischen Faktoren in Veränderungsprozessen und den Umgang hiermit. Ziel ist ein gelingender Innovationsprozess, der die Potenziale und Motive der Beteiligten einbindet. Hierbei geht es auch darum, eigene Haltungen zu reflektieren und ggf. einen Einstellungswechsel zu ermöglichen.

        Führung im digitalen Wandel

        • Wo steht die Organisation in der digitalen Transformation (Online-Befragung 1)?
        • Herausforderungen innerhalb und außerhalb der Organisation
        • Neue Führungsaufgaben und Führungsmittel in der Digitalisierung
        • Die veränderte Rolle der Führungskraft (z. B. Agilität und Beziehungsgestaltung)
        • Ein smartes Kompetenzmodell zur digitalen Führung
        • Digitale Methoden der Zusammenarbeit und der Führung
        • Wahlweise 2. Online-Befragung zur Einschätzung des individuellen digitalen Kompetenzniveaus inklusive individueller Entwicklungsberichte
          Fachkompetenz
          Führungskompetenz
          Innovationskompetenz
          Strategische Kompetenz
          Führungskräfte, Personalfachleute, Interessierte
          mind. 6 – max. 16 Personen
          2 Tage

          Im Rahmen einer rasanten technischen Entwicklung verändert sich nicht nur die Gesellschaft, sondern auch die Arbeitsumwelt von Führungskräften in Organisationen. Der digitale Wandel birgt dabei viele Chancen, natürlich aber auch Risiken. Kultur, Kommunikation, Arbeitsprozesse und Strukturen wandeln sich und verlangen, dass Führungskräfte als Veränderungsagent* innen wirken. Hinsichtlich der Personalführung stellt sich die Frage, ob sich ein neues Rollenverständnis von Führungskräften etabliert. Klar ist, dass digitale Kompetenzen im Anforderungsprofil zeitgemäßer Führung eine wichtige Rolle spielen.

          Das Seminar ist zweigeteilt: Im ersten Teil möchten wir gemeinsam mit Ihnen eine kurze strategische Standortbestimmung Ihrer Organisation in der Digitalisierung wagen, strategische Herausforderungen identifizieren und die Rolle der Führungskraft im digitalen Umfeld diskutieren. Im zweiten Teil bilden konkrete Lösungsansätze den Schwerpunkt: Es werden digitale Methoden der Zusammenarbeit vorgestellt und kritisch diskutiert. Auf Basis der Diskussionsergebnisse aus beiden Seminarteilen erarbeiten wir zum Abschluss den Entwurf eines Modells digitaler Kompetenz.

          Im Vorfeld des Seminars bieten wir eine Online-Befragung der Seminar-Teilnehmer* innen an, um die strategische Standortbestimmung an Tag 1 mit empirischen Daten zu unterfüttern.

          Wahlweise können wir den Teilnehmer*innen zusätzlich einen zweiseitigen individuellen Bericht mit Vorschlägen zur Entwicklung ihrer digitalen Kompetenzen erstellen. Voraussetzung hierfür ist eine zweite Online-Befragung zur Einschätzung dieser. Bitte fragen Sie bei uns an, wenn Sie Interesse haben.

          Führung auf Distanz – Remote Leadership

          • Veränderte Anforderungen an Führungskräfte, das Führungsverhalten und die Zusammenarbeit im Team
          • Herausforderung Kommunikations- und Informationsfluss
          • Spannungsfeld: Vertrauen und Kontrolle
          • Entwicklung des Teams und Förderung einer Teamkultur
          • Typische Problem- und Konfliktfelder beim „Führen bei Telearbeit“
          • Effektive Nutzung geeigneter Kommunikationsmedien
          • Persönliche Voraussetzungen für Telearbeit
          • Sicherung von Präsenzzeiten/Zeitliche Verteilung der Telearbeit
            Führungskompetenz
            Innovationskompetenz
            Soziale Kompetenz
            Strategische Kompetenz
            Führungskräfte aller Ebenen
            mind. 6 – max. 16 Personen
            2 Tage

            Vor dem Hintergrund des soziodemografischen Wandels und der Digitalisierung verändern sich die Arbeitsstrukturen in Wirtschaft und Verwaltung deutlich. Dies erfordert von den Führungskräften auch ein verändertes Führungs- und Kommunikationsverhalten.

            Viele Mitarbeiter*innen arbeiten nicht mehr am gleichen Ort, sondern nutzen die Möglichkeit der Telearbeit oder des mobilen Arbeitens. Die Führung in dieser Arbeitsform bedeutet sowohl für die Führungskräfte als auch für die Mitarbeiter*innen eine Anpassung an veränderte Strukturen und neue Kommunikationsformen. Trotzdem soll so etwas wie Teamgeist entstehen und die Zusammenarbeit funktionieren.

            Dies stellt einerseits Führungskräfte wie auch Mitarbeiter*innen vor besondere Herausforderungen zum Beispiel im Hinblick auf die Planung, Organisation und Gestaltung der Arbeitsabläufe, bietet andererseits aber auch neue Gestaltungsspielräume. Dabei spielt die Gratwanderung zwischen Freiräumen/ Vertrauen und Grenzen/Kontrollen eine zentrale Rolle.

            In diesem Seminar erfahren Sie, welche Regeln und Besonderheiten zu beachten sind, wenn Sie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Telearbeit erfolgreich führen wollen. Sie entwickeln geeignete Handlungsstrategien für den Umgang mit typischen Herausforderungen dieser Führungsaufgabe und methodische Alternativen, um die Zusammengehörigkeit im Team zu stärken und die besonderen Kommunikationsbedingungen zu meistern.

            Arbeitgeber*innenattraktivität: Onboarding und Integration neuer Mitarbeiter*innen

            • Ziele und Zielfelder von Onboarding und Integrationsprogrammen
            • Die Funktion der Personalabteilungen im Rahmen eines solchen Prozesses
            • Aufgaben und Handlungsmöglichkeiten von Führungskräften und erfahrenen Mitarbeiter*innen
            • Methoden des Onboardings und organisationale Rahmenbedingungen
            • Qualitätssicherung und Evaluation des Prozesses
              Fachkompetenz
              Führungskompetenz
              Selbstentwicklungskompetenz
              Soziale Kompetenz
              Führungskräfte, Mitarbeiter*innen der Personalabteilungen und Interessenvertretungen
              mind. 6 – max. 16 Personen
              1 Tag

              In Zeiten erheblichen Fachkräftemangels und vor dem Hintergrund einer deutlich erhöhten Bereitschaft, den/die Arbeitgeber*in zu wechseln, muss es nicht zuletzt darum gehen, gewonnene Mitarbeiter* innen durch eine gelungene Integration an die Organisation zu binden.

              Formulierungen wie „Rolle und Identität klären“, „Passung und Commitment fördern“ oder „Organisationspezifische Kenntnisse und Fertigkeiten entwickeln und erweitern“ beschreiben die Ziele, die im Rahmen eines erfolgreich verlaufenden Onboarding und Integrationsprozesses erreicht werden sollen. Verbunden wird damit die Erwartung, die mit dem Neueinstieg einhergehenden Belastungen und Verunsicherungen zu minimieren und zugleich eine Basis dafür zu schaffen, dass Arbeitsergebnisse, die den Qualitätskriterien der Organisation entsprechen, möglichst zeitnah erbracht werden können.

              In diesem Fortbildungsangebot lernen Sie die Zielfelder und Methoden erfolgreichen Onboardings kennen und entwickeln eine Vorstellung darüber, welchen Beitrag Personalabteilung, Führungskräfte und Mitarbeiter*innen bei der erfolgreichen Einführung und Umsetzung eines solchen Projektes leisten können.

              Das Angebot ist in erster Linie als eine Auftakt- und Informationsveranstaltung im Rahmen eines geplanten Projekts zur Verbesserung der Arbeitgeberattraktivität und zur Vermeidung von Mitarbeiter* innenfluktuation zu verstehen.

              Umgang mit psychischen Belastungen im Kontext der digitalisierten Arbeitswelt

              • Zahlen, Daten, Fakten
              • Zentrale Begriffe und Konzepte zur psychischen Belastung und Beanspruchung
              • Digitale Entwicklungen und Veränderungen der Arbeitsanforderungen und Arbeitsbedingungen
              • Chancen und Potenziale vs. Risiken der voranschreitenden Digitalisierung
              • Veränderungen in den Beschwerden und Krankheitsbildern
              • Prävention 4.0 und digitale Anwendungsmöglichkeiten
              • Umgang mit Belastungen und Beanspruchungen
              • Gestaltungsansätze der psychischen Gesundheitsförderung
                Führungskompetenz
                Innovationskompetenz
                Selbstentwicklungskompetenz
                Soziale Kompetenz
                Führungskräfte aus verschiedenen Hierarchieebenen, Personalfachleute, Personalentwickler*innen
                mind. 6 – max. 16 Personen
                2 Tage

                Die Digitalisierung schreitet unaufhaltsam voran und verändert neben dem privaten auch das berufliche Leben. Diese Veränderungen bieten einerseits vielfältige Chancen, andererseits birgt die digitale Transformation mit Entwicklungen wie z. B. der Entgrenzung von Arbeitszeit und -ort sowie steigenden Anforderungen durch Arbeitsverdichtung und Komplexitätszuwachs Risiken, die sich auf die (psychische) Gesundheit von Mitarbeiter*innen auswirken können. Eine wesentliche Herausforderung der aktuellen Arbeitswelt besteht somit darin, die negativen Wirkungen digitaler Entwicklungen zu minimieren, ohne dabei die Chancen und Potenziale der Digitalisierung aus dem Blick zu verlieren.

                Um Gesundheitsrisiken für Beschäftigte entgegenzuwirken, ist eine frühzeitige Beschäftigung mit Digitalisierungsprozessen und daraus resultierenden Belastungsfaktoren entscheidend. In diesem Seminar wird beleuchtet, wie sich psychische Belastungen durch die steigende Digitalisierung verändern und welche neuen potenziellen Stressoren und Ressourcen sich ergeben.

                Dabei werden die Handlungsfelder einer Prävention 4.0 aufgezeigt und individuelle Handlungsstrategien und Gestaltungsoptionen entwickelt, um im Kontext einer zunehmend digitalisierten Arbeitswelt gesundheitsförderliche und motivierende Arbeitsbedingungen zu gestalten.

                Wie kommt der Teamgeist in den virtuellen Raum?

                • Kommunikationsbasics für erfolgreiche Zusammenarbeit - Warum die Beziehungsebene stimmen muss
                • Beziehungsqualität: Wieviel Team muss aus einer Gruppe werden, um virtuell zu bestehen?
                • Merkmale virtueller Zusammenarbeit und Unterschiede zur analogen Zusammenarbeit
                • Teambildung und -steuerung virtuell – Eine ganz neue Führungsanforderung?
                • Besondere Bedeutung von Diversitätskompetenz in der virtuellen Zusammenarbeit
                • Ansatzpunkte für die Einführung und den Erhalt erfolgreicher Zusammenarbeit auf virtueller Distanz
                  Diversity-Kompetenz
                  Führungskompetenz
                  Innovationskompetenz
                  Selbstentwicklungskompetenz
                  Soziale Kompetenz
                  Teams, die virtuell bereits oder perspektivisch zusammenarbeiten werden
                  mind. 6 – max. 16 Personen
                  1 – 2 Tage

                  Effizienzziele und Kostensenkung gepaart mit technologischen Möglichkeiten machen die virtuelle Zusammenarbeit per moderner Kommunikationsmedien zwischen Mitarbeiter*innen an verschiedenen Arbeitsplatzstandorten zu einer attraktiven und zudem zeitgemäß erscheinenden Arbeitsform für viele Unternehmen.

                  Wirksame Kommunikation funktioniert aber nur über soziale Beziehung und dieses psychologische Prinzip gilt auch im virtuellen Gruppenraum. Erst eine gemeinsame Entwicklungsgeschichte, in der Rollen eingenommen, Konflikte bewältigt, Normen etabliert und Vertrauensverhältnisse aufgebaut werden, lässt aus einer Gruppe von Personen ein produktives, robustes Team werden. Wie aber findet man im virtuellen Raum (nah genug) zueinander, um gut zusammenzuarbeiten?

                  Ansatzpunkt dieser Fortbildung soll die Frage sein, welche zwischenmenschlichen Aspekte der „Nähe“ für die Zusammenarbeit mehrerer Personen grundsätzlich erfolgsentscheidend sind und ob und wie diese in digital vermittelte Formen der Zusammenarbeit eingebunden werden können. Grenzen und Vorteile werden hierbei herausgearbeitet und in Hinblick auf die Arbeitsrealität der Teilnehmer*innen diskutiert. Je nach Vorerfahrungen und praktischen Bedarfen kann auch an konkreten Konzepten für die Einführung oder Optimierung virtueller Zusammenarbeitsformen gearbeitet werden.

                  Organisationale Agilität

                  • Der Begriff: Herkunft und derzeitiges Verständnis
                  • Der Grund: Die VUCA-Welt
                  • Merkmale agiler versus traditioneller Arbeitseinheiten: Checkliste und Handlungsempfehlungen
                  • Agile Organisationsformen
                  • Stab-Linie vs. Matrix vs. Netzwerk
                  • Schnittstellen zum Geschäftsprozessmanagement
                  • Agile Kooperationsformen
                  • Agile Entscheidungsmechanismen
                  • Die Vorgehensweise Scrum
                  • Agile Führung
                  • Persönlichkeit und Rolle der Führungskraft
                  • Transformationaler Führungsstil
                    Führungskompetenz
                    Innovationskompetenz
                    Selbstentwicklungskompetenz
                    Soziale Kompetenz
                    Strategische Kompetenz
                    Führungskräfte aller Ebenen
                    mind. 6 – max. 16 Personen
                    1 Tag

                    „Agile Organisation“ ist derzeit in aller Munde. Insbesondere im Umfeld von Konzernen und großen Beratungsunternehmen ist das ein geflügeltes Wort. Was aber ist agile Organisation genaugenommen?

                    Das Seminar richtet sich an Führungskräfte aller Ebenen und vermittelt grundlegende Kenntnisse zum aktuellen Stand des Themas. Darauf aufbauend werden Führungs- und Organisations-Ansätze auf die Thematik angewendet und herausgearbeitet, was „alter Wein in neuen Schläuchen“ und was tatsächlich neu ist.

                    Arbeitswelt 4.0

                    • Arbeit 1.0, 2.0, 3.0, 4.0: Was meint das?
                    • Vernetzte, flexible Arbeitswelt
                    • Gesellschaftlicher und kultureller Wandel
                    • Geänderte Anforderungen an Personal – geänderte Anforderungen an den Arbeitgeber
                    • Erste Thesen zu einer neuen Arbeits- und Wirtschaftskultur
                    • Führung 4.0
                      Ethische Kompetenz
                      Innovationskompetenz
                      Strategische Kompetenz
                      Führungskräfte, Personalentwickler*innen
                      mind. 6 – max. 16 Personen
                      1 Tag

                      Globalisierung, digitaler Wandel und Wertewandel verändern die Arbeitswelt substanziell, vertraute Strukturen befinden sich quasi in Auflösung. Infolge der so genannten vierten industriellen Revolution gilt es, den technologischen Fortschritt so zu gestalten, dass die notwendige Flexibilisierung in der Arbeitswelt, wie sie sich bereits jetzt schon in geänderten Arbeitsformen, -zeiten und -orten zeigt bzw. einfordert, strategisch klug genutzt wird, ohne die Rechte der Mitarbeiter*innen auszuhöhlen. Arbeitviernull bedeutet nicht einfach eine technische Veränderung zu gestalten, sondern fordert insbesondere Team- und Führungsstrukturen zukunftsfähig auszurichten.

                      In dieser Veranstaltung setzen sich die Teilnehmer*innen mit den neuen Herausforderungen der Arbeitswelt auseinander und diskutieren praktische Handlungsansätze für den Wandel

                      Wertewandel – Gestaltungschancen für die Arbeitswelt

                      • Werte und Wertewandel
                      • Wertetypen und Wertewelten
                      • Aktuelle Werte- und Kulturmuster in Deutschland
                      • Individuelle Wertvorstellungen und Werte in Organisation und Führung
                      • Bedeutung von Werten für Motivation und Strategie
                      • Wertekonflikte im Arbeitsalltag
                        Ethische Kompetenz
                        Selbstentwicklungskompetenz
                        Soziale Kompetenz
                        Mitarbeiter*innen, Führungskräfte
                        mind. 6 – max. 16 Personen
                        1 Tag

                        Die Digitalisierung, die Globalisierung und der demografische Wandel Deutschlands verändern unsere Gesellschaft und Arbeitswelt nachhaltig. Diese Entwicklung geht einerseits mit einem Wandel der Anforderungen an die Erwerbsarbeit einher, andererseits zeigen sich veränderte Bedürfnisse und Ansprüche der Menschen an Arbeit und Leben. Die stärkere Individualisierung und Pluralisierung von Werten und Lebensentwürfen bietet viele Chancen und Herausforderungen im Spannungsfeld zwischen Freiheit und Verbindlichkeit.

                        In diesem Seminar lernen die Teilnehmenden den Wertewandel als Anpassungsleistung an veränderte Erfordernisse zu verstehen und sich als proaktiven Teil dieser Entwicklung zu begreifen. Das Seminar vermittelt ein Verständnis von Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen eigenen und anderen Werten. Außerdem beleuchtet das Seminar den Zusammenhang von Motivation und Strategie und verbessert den Umgang mit Konfliktpotenzialen.

                        Grundlagen der Organisationsentwicklung

                        • Was ist „Organisation“?
                        • Bezug zwischen Organisations- und Personalentwicklung
                        • „Lernende Organisation“
                        • Stellenwert von Zielen
                        • Organisationsstrukturen (Aufbau)
                        • Ablaufstruktur und Aufgabenzuschnitt
                        • Methoden der Organisationsentwicklung (Projekte, Befragungen ...)
                        • Organisations- und Führungskultur
                        • Integrierte Personal- und Organisationsentwicklung als Erfolgsfaktor
                          Ethische Kompetenz
                          Fachkompetenz
                          Führungskompetenz
                          Innovationskompetenz
                          Strategische Kompetenz
                          Führungskräfte
                          mind. 6 – max. 16 Personen
                          2 Tage

                          Organisationsentwicklung ist mehr als die Planung und Organisation von Abläufen. Vielmehr geht es um eine zielorientierte Gestaltung von Wandel, um Formen von Veränderung, die von den Betroffenen initiiert und getragen werden. Organisation als dynamisches Ganzes aktiv weiterzuentwickeln heißt, sich angemessen aufzustellen für zukünftige Anforderungen.

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